ACAJU Studie: Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe

 

Die ACAJU Studie wurde als Kooperation der IUBH Internationale Hochschule mit dem Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV) durchgeführt und zielte darauf ab, die Situation der Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe während der Covid-19 Pandemie in den Blick zu nehmen. Ausgehend von Hypothesen zu den Auswirkungen auf das Leitungshandeln, die Gesundheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Digitalisierungsprozesse in den Einrichtungen wurden in einer Online-Befragung vom 15.10. bis 15.11.2020 insgesamt 430 Fach- und Führungskräfte zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen befragt. Die Ergebnisse liefern Hinweise darauf, welche Aspekte bedeutsam sind für ein als erfolgreich wahrgenommenes Krisenmanagement, welche Faktoren die Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe angesichts der veränderten Arbeitsbedingungen belasten beziehungsweise entlasten und welche Chancen und Risiken hinsichtlich der Digitalisierung der Kinder- und Jugendhilfe gesehen werden.

 

Im Folgenden finden Sie einige ausgewählte Ergebnisse. Ein ausführlicher Bericht inklusive erster Schlussfolgerungen in Richtung Praxis und Forschung erscheint demnächst in den Fachzeitschriften "Evangelische Jugendhilfe" sowie "Jugendhilfe".

 

In welchem Bereich sind Sie hauptsächlich tätig?

Was ist Ihre Position in der Einrichtung?

Fühlen Sie sich auf der Arbeit aufgrund der Covid-19 Pandemie entlastet oder überlastet?

Wie bewerten Sie das Krisenmanagement in ihrer Einrichtung hinsichtlich der Covid-19 Pandemie?

Wie bewerten Sie den Stand der Digitalisierung in ihrer Einrichtung insgesamt (technische Ausstattung, Wissensstand etc.)?

Stimmen Sie der Aussage zu, dass eine mangelnde gesellschaftliche Anerkennung der Kinder- und Jugendhilfe in der Pandemie-Situation besonders deutlich wird?